Schutz vor Organspende

 

 

In vielen Ländern Europas ist jeder Mensch automatisch Organspender wenn er nicht zu Lebzeiten widersprochen hat, in dem er seine Entscheidung schriftlich festlegt. Hier erfahren Sie wie Sie sich schützen können.

 

Je nach Land haben Sie die Möglichkeit sich mit einem Organschutzausweis (Willenserklärung) oder sich mit einem Eintrag in dem jeweiligem Widerspruchsregister zuschützen. Und damit zu Verhindern, dass Ihnen gegen Ihren Willen Organe oder Gewebe entnommen werden können.

 

 

 

 

 

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Vorsicht vor scheinbarer Freiwilligkeit

 

Zum Glück gibt es noch Länder in denen die Organspende auf echter Freiwilligkeit beruht, doch Vorsicht in manchen dieser Länder: Liegt keine Entscheidung von Ihnen vor, so werden Ihre Angehörigen nach ihrem mutmasslichem Willen gefragt. So können auch Menschen die nicht spenden wollen durch den Glauben ihrer Familie, etwas Gutes tun zu müssen unfreiwillig zum Spender werden!

Einige Ärzte werden auch versuchen mit Argumenten Ihre Familie zur Spende Ihrer Organe zu bewegen.

 

In Deutschland liegt die Zahl der Organexplantierten die sich nie schriftlich oder mündlich zur Organspende geäussert haben bei 91%.

Ihr Wille ob sie ihre Organe spenden wollten ist unbekannt.

 

Zum Schutz in diesen Ländern:

Hier können Sie einen Organschutzausweis bei sich tragen und sprechen Sie mit Ihrer Familie. Sie können auch noch zusätzlich einen zweiten Organschutzausweis oder anderes Schriftstück mit Ihrem Willen bei Ihren Angehörigen hinterlegen. In Deutschland hat man die Möglichkeit diesen Willen zusätzlich in einer Patientenverfügung festzuhalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die verschieden Lösungen

zur Organspendefrage der Länder:

 

 

Zustimmungslösung:

Diese Lösung der Organspendefrage sollte überall der Idealfall sein.

Nach dieser Variante kann jeder Mensch nur über seinen eigenen Körper bestimmen.

Keine Angehörigen und keine Regierung kann über den Körper eines Menschen verfügen wenn dieser sich nicht zur Organspende geäussert hat.

Das einzige uns bekannte Land in welchem diese Lösung gilt ist Japan.

 

 

Zustimmungslösung erweitert:

Jeder kann zu Lebzeiten der Organspende

mit einem Organspendeausweis zustimmen oder sie ablehnen.

 

Liegt kein Wille vor so entscheiden die Angehörigen.

Es kann daher passieren das Organe und Gewebe von Menschen verpflanzt werden die Organspende ablehnen oder sich noch keine Meinung dazu gebildet haben.

 

Widerspruchslösung erweitert:

Jeder Mensch in diesem Land ist möglicher Organspender, das gilt teilweise auch für Touristen und Geschäftsreisende. Wer das nicht möchte kann zu Lebzeiten widersprechen.

Liegt keine Entscheidung des Patienten vor, haben die Angehörigen die Möglichkeit Einspruch gegen die Organentnahme einzureichen. Hier für gibt es Fristen und je nach Land muss der Einspruch schriftlich von mehreren Familienmitgliedern in Landessprache verfasst werden.

 

Widerspruchslösung:

Jeder Mensch in diesem Land ist möglicher Organspender, das gilt teils auch für Touristen und Geschäftsreisende. Wer das nicht möchte kann zu Lebzeiten widersprechen.

Wurde kein Widerspruch eingelegt haben auch Familienangehörige keine Möglichkeit der Organentnahme Ihres Familienmitgliedes zu widersprechen.

 

Notstandslösung:

Dieses Gesetz gilt in Europa (ohne Gewähr) nur in Bulgarien: Jeder in diesem Land ist möglicher Organspender und niemand kann gegen eine Organentnahme Widerspruch einlegen.