Organspende in verschiedenen Ländern

Europa

Deutschland

 

 

In Deutschland gilt die erweiterte Zustimmungslösung. Jeder in Deutschland Wohnhafte bekommt alle zwei Jahre Informationen über die Organspende und einen Organspendeausweis zugeschickt. Daher wird auch von der Entscheidungslösung gesprochen. Wenn sich jemand in Deutschland im Hirntodstadium befindet und im Organspendeausweis weder Ja noch Nein angekreuzt hat. Entscheiden die Familienangehörigen was mit den Organen des Patienten passiert, so kann es auch gegen den Willen des Menschen zu einer Organentnahme kommen. Das geschieht meistens dadurch das die trauernden und unter Druck gesetzten Angehörigen im guten Glauben handeln möchten. Organprotection empfiehlt daher Familienangehörigen die vor so einer Entscheidung stehen, im Zweifelsfall wenn sich der Angehörige nicht entschieden hat immer gegen eine Organentnahme zu stimmen.

 

 

 

Dänemark

 

(Stand November 2016/ Angaben ohne Gewähr)

 

In Dänemark gilt die erweiterte Zustimmungslösung.  Wenn sich jemand in der Dänemark im Hirntodstadium befindet keinen Wille zur Organspende hinterlassen hat. Entscheiden die Familienangehörigen was mit den Organen des Patienten passiert, so kann es auch gegen den Willen des Menschen zu einer Organentnahme kommen. Das geschieht meistens dadurch das die Trauernden und unter Druck gesetzten Angehörigen im guten Glauben handeln möchten. Organschutz empfiehlt daher Familienangehörigen die vor so einer Entscheidung stehen, im Zweifelsfall wenn sich der Angehörige nicht entschieden hat immer gegen eine Organentnahme zu stimmen.

 

In Dänemark werden die letzten Jahre stimmen laut von einer Zustimmungslösung auf eine Widerspruchslösung zu wechseln. Das würde jeden Menschen automatisch zum potentiellen Spender machen, wer kein Organspender sind möchte müsste aktiv widersprechen.

 

 

 

Schweiz

 

(Stand 2018/Angaben ohne Gewähr)

 

In der Schweiz gilt die erweiterte Zustimmungslösung.  Wenn sich jemand in der Schweiz im Hirntodstadium befindet und im Organspendeausweis weder Ja noch Nein angekreuzt hat. Entscheiden die Familienangehörigen was mit den Organen des Patienten passiert, so kann es auch gegen den Willen des Menschen zu einer Organentnahme kommen. Das geschieht meistens dadurch das die Trauernden und unter Druck gesetzten Angehörigen im guten Glauben handeln möchten. Organschutz empfiehlt daher Familienangehörigen die vor so einer Entscheidung stehen, im Zweifelsfall wenn sich der Angehörige nicht entschieden hat, immer gegen eine Organentnahme zu stimmen.

 

 

 

Polen

 

(Stand 2018/ Angaben ohne Gewähr)

 

In Polen gilt die Widerspruchslösung. Jeder Einwohner und Pole ist automatisch Organspender. Wer das nicht möchte muss sich im nationalen polnischen Widerspruchsregister registrieren lassen. Falls jemand sich weder als Spender noch als Nichtspender registriert hat kann die Familie Einpruch gegen die Operation einreichen, der schriftliche Einspruch muss mindestens von zwei Familienmitglieder geschrieben und unterzeichnet werden.